26/05/2026
Je mehr du dich zwingst, ruhig zu werden, desto lauter wird es in dir. Das liegt nicht an dir. Geist und KÃķrper hÃĪngen zusammen: Um den Geist zu beruhigen, musst du den KÃķrper beruhigen und umgekehrt. Am Anfang nicht leicht, aber mit Ãbung wird es besser. Gib niemals auf.
Diese drei Ãbungen helfen mir bei Stress, Angst, Sorgen, Trauer, Wut und Ãberforderung.
Speicher sie dir, du wirst sie brauchen.
1. Atme die Emotion aus dir heraus
Spann alle Muskeln im KÃķrper an, atme ein und halte den Atem. SpÞr, wie dein Atem die Emotion aufnimmt und sie aus deinen Nerven und deinem Gehirn herauszieht. Entspann dann die Muskeln und atme aus. SpÞr und visualisiere, wie die Angst, der Ãrger, die NervositÃĪt deinen KÃķrper mit dem Atem verlÃĪsst.
2. Werde wieder KÃķnig Þber deinen Geist
Eine rein mentale Methode: Konzentrier dich auf den Gedanken des Friedens und suggerier dir selbst, egal wie wild deine Gedanken sind: âIch bin ruhig, ich bin friedlich. Ich bin ruhig, ich bin friedlich.â SpÞr gleichzeitig, dass du ein hohes Wesen bist, Herr Þber dich selbst. Du bist kein Sklave deiner unruhigen Gedanken, du bist KÃķnig âSeeleâ, und deine Gedanken sind deine Untertanen. Befiehl all den unerwÞnschten Gedanken, das Reich deines Geistes zu verlassen, indem du deinen Diener âFriedenâ bittest, sie zu vertreiben. Wenn du ganz tief an den Frieden denkst und dich bewusst in die Freude des Friedens vertiefst, fliegen deine unruhigen Gedanken von allein davon.
3. Ãberliste deinen KÃķrper
Beunruhigende seelische ZustÃĪnde lassen sich deutlich mildern, indem man ihre ÃĪuÃeren kÃķrperlichen Anzeichen bewusst auflÃķst. Angst lÃĪsst dich oft die FÃĪuste ballen, den Kopf nach vorn recken und ganz sicher das Herz schneller schlagen. Achte auf solche Reaktionen. Entspann deine HÃĪnde, richte deinen KÃķrper auf, atme langsam und tief ein, atme aus und halte an, so lange es sich gut in der Lunge anfÞhlt. Konzentrier dich dabei auf die innere Ruhe der Atemlosigkeit. Du wirst eine Erleichterung spÞren.
Speicher dir das fÞr den nÃĪchsten schweren Moment. Und schick es jemandem, derâs gerade braucht. ð§Ą