26/03/2026
Messevorbereitung für das .de in Karlsruhe jetzt am Wochenende.
Kurzes Innehalten im Produktionswahn.
Kleine Entschleunigung kurz vor dem Endspurt.
Ich habe gerade so unendlich viel Spaß und bin in einer super produktiven und kreativen Phase - und wir wissen alle, dass man dann am Liebsten doppelt so viele Stunden in die Tage zaubern würde, um das auszukosten. Denn: die Zeiten, wo ich ratlos oder unmotiviert Werkbrett sitze (selten, aber trotzdem vorhanden), unliebsame Aufgaben erledigen muss und stapelweise Papier wälzen, die gibt es auch und die bremsen.
Und in dem ganzen Wust und dem Zickzacklauf zwischen Werkbrett, Ausstellungsvorbereitung, Bürokram gibt es auch noch meine Kinder. Geheiratet habe ich schon, der Umzug steht aber noch bevor und auch wenn es bald Vergangenheit ist: noch bin ich allein erziehend mit 4 Kindern und selbstständig (letzteres bleibt auch in Zukunft).
Gestern, als meine Tochter und mein Kleinster mir halfen beim Apfelküchle-machen, nebenbei Witze vorlesen und meine Tochter mir dann ihre Lieblingslieder vorspielte, da war sie wieder da, die Dankbarkeit, die Freude am Leben. Um mir zu zeigen: diese bewusst wahrgenommenen Auszeiten sind das, was wirklich Kraft gibt. Familienzeit, Quality Time.
Also: nachher mache ich früher Schluss, damit ich noch fotografieren kann. Was ja wiederum auch noch Arbeit ist. Es fällt mir wirklich schwer, inmitten von Kreativität dann einen Stopp einzulegen. Die Begeisterung treibt mich an, Ich lebe dann den Moment, freue mich, dass ich inzwischen so routiniert bin, kaum was schief geht, die Handgriffe einfach sitzen und ich mein Handwerk einfach beherrsche. Umsetzen kann, was ich im Kopf und im Herzen habe. Den zu unterbrechen, ist echt Überwindung. Und noch viel schwieriger ist es, im Rausch nicht zu vergessen Pausen zu machen oder eben Schluss mit Arbeit.
Aber es gibt einen sehr lohnenswerten Ausblick auf heute Abend: mit meinen Kindern Feuer machen in unserem Garten, der nach 14 Jahren nun bald nicht mehr unser Garten ist.
Auch das will zelebriert werden und braucht Raum.
Ich wünsche euch heute schöne Auszeiten!
Fühlt euch gedrückt!